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CDU würgt Diskussion über Kunstrasenplatz im Rat ab PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Franz Josef Schwers   
Samstag, den 03. Juli 2010 um 19:53 Uhr

 

Laut Sitzungsvorlage 49/2010 war die Erörterung des Themas Kunstrasenplatz im Schul-, Sport-, Kultur- und Sozialausschuss und in der folgenden Ratssitzung vorgesehen.

Der Ausschuss hat lt. Protokoll folgenden Beschluss gefasst:
"Es ergeht der Antrag an die Verwaltung, die Fragen und Punkte der CDU-Stellungnahme zunächst abzuarbeiten."

Von einer Absetzung des Tagesordnungspunktes in der letzten Ratssitzug ist in diesem Beschluss des Ausschusses nichts zu lesen. Das Abarbeiten der Fragen und Punkte schließt ja auch eine Diskussion im Gemeinderat nicht aus.

Die UWG ist daher davon ausgegangen, dass das Thema Kunstrasenplatz auch wie vorgesehen im Rat erörtert werden sollte.

Per Geschäftsordnungsantrag aber setzt die CDU mit ihrer Mehrheit dieses Thema von der Tagesordnung ab.

Warum?

Die Hintergründe sind klar: Im Ausschuss läuft die CDU mit ihrer Fraktionsspitze als
Ersatzmitglieder auf (Herr Wendler z.B. ist zehntes und damit letztes stellv. CDU-Ausschussmitglied), während von den anderen Fraktionen weitestgehend neue Personen vertreten sind. Mit diesen neuen Mitgliedern können diese CDU-Herren "gut" diskutieren.

Solche Tricksereien sind schnell zu durchschauen, zeugen aber nicht gerade von besonderem politischen Anstand. Punktuell kann man sich damit vielleicht Vorteile verschaffen, langfristig hingegen führt das zu den Wahlergebnissen, wie sie die CDU jüngst erlebte.

 

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 03. Juli 2010 um 20:01 Uhr
 
KUNSTRASENPLATZ PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Franz Josef Schwers   
Dienstag, den 18. Mai 2010 um 19:43 Uhr

 

Stellungnahme zur Sitzungsvorlage 49/2010

Anlaß der Diskussion war die notwendige Renovierung des Sportplatzes an der Paulusschule. Die Notwendigkeit der Maßnahme an diesem Sportplatz wurde einhellig von allen Ratsfraktionen bekräftigt. 

Lt. Sitzungsvorlage 49/2010 soll jetzt genau dieser Sportplatz ohne Not in der bisherigen Größe aufgegeben und der Rest mit Steuermitteln als Tennenplatz renoviert werden. Ein Teil der frei werdenden Fläche soll sogar bebaut werden, womit man das Konfliktpotential mit Anliegern sehenden Auges erhöht. Hier sei an die Probleme mit dem Bolzplatz am Finkenkamp erinnert.

Gleichzeitig soll der erst vor gut drei Jahren u.a. auch mit Steuermitteln erstellte Rasenplatz am Wulfkamp ebenfalls ohne Not für mind. 500.000 € in einen Kunstrasenplatz umgebaut werden.

Dieses Konzept halten wir als UWG für abenteuerlich und schlicht nicht vertretbar. Natürlich ist es verständlich, dass sich die Vertreter der beiden Sportvereine VFL Ramsdorf und SF Nordvelen für einen Kunstrasenplatz am Wulfkamp aussprechen. Dafür sind sie schließlich von ihren Mitgliedern gewählt.

Der Gemeinderat hingegen hat eine andere Aufgabe. Er hat u.a. sorgsam und verantwortungsvoll mit dem Geld der Steuerzahler umzugehen. Hier kommt dann gelegentlich die Frage, ob es das angesichts des Engagements der beiden Sportvereine nicht wert sei, das Geld in die Hand zu nehmen. Aber darum geht es nicht. Die Notwendigkeit der Renovierung des Sportplatzes an der Paulusschule liegt auf der Hand.

Die Notwendigkeit, einen u.a. aus Steuermitteln erstellten, fast neuen funktionierenden Rasenplatz am Wulfkamp für teures Geld in einen Kunstrasenplatz umzuwandeln, ist für uns als UWG nicht erkennbar und daher nicht vertretbar. Die Fläche zwischen Tennishalle und Fa. Westrick ist sehr beengt und wirft neue Fragen auf wie z.B. Lärmschutz, Bebauungsplanänderung, weitere Parkplätze u.ä. (vgl. Sitzungsvorlage).

Das Beispiel der Gemeinde Recke zeigt, dass die Bürgerinnen und Bürger sehrwohl ein Gespür dafür haben, was nötig ist und Sinn macht. Dort hat man die Umwandlung eines Tennenplatzes in einen Kunstrasenplatz per Bürgerentscheid abgeschmettert. Soweit sollte es in unserer Gemeinde nicht kommen.

Was die Kosten angeht, werden diese ja nunmehr immer weiter runtergerechnet. Dass z.B. die vorhandenen Umkleidekabinen angesichts der angedachten intensiveren Nutzung ausreichen, wagen wir allerdings zu bezweifeln, und das der Tennenplatz an der Paulusschule nur gelegentlich von nur einer Mannschaft genutzt wird ebenfalls.

Viele Einsparmöglichkeiten gelten natürlich auch bei anderen Lösungsvarianten.

Aber egal welche Lösung letztlich kommt: Es gilt darauf zu achten, dass etwa bei Eigenleistungen die Gewährleistung absolut gesichert bleibt.

Wenn die wirtschaftliche Lage günstig wäre und die Gemeinde nicht noch eine Menge anderer Ausgaben aus früheren Ratsentscheidungen zu tätigen hätte, könnte man vielleicht einen Gedanken auf den Lösungsvorschlag der Sitzungsvorlage verschwenden.

Aber die Finanzierung vieler „Großbaustellen“ ist doch noch längst nicht abgeschlossen. Hier sei nur an die verschiedenen Standorte des lebendigen Museeums, an die alte Molkerei, an die Ortsumgehungen, an die Baumaßnahmen bei den Schulen und die Renovierung des Umfeldes der Andreaskirche erinnert. Keiner kann zu diesen Projekten heute schon die konkreten Kosten und die genaue Finanzierung beziffern. Und wenn man sich daran erinnert, wo man bei den Haushaltsberatungen nach Einsparpotential gesucht hat und sucht, ist die Umsetzung dieser Maßnahme nach unserer Meinung so nicht vertretbar.

Schön wäre ein solcher Kunstrasenplatz auch nach Auffassung der UWG-Fraktion schon, aber eben "nur" schön und nicht von Nöten, von den Kosten einmal zu schweigen.

Wenn an der Paulusschule die Kunstrasenplatzlösung nicht möglich ist, dann muss man eben für diesen Standort eine andere Variante versuchen umzusetzen. Es geht doch nur um diesen Standort, was zumindest anfänglich auch die Meinung aller Ratsfraktionen war, wenn ich mich an die Aussagen u.a. von Herrn Maus und Herrn Kremer erinnere.

Die angedachte intensivere Nutzung scheint am Standort Paulusschule das Problem zu sein. Wenn dem so ist, muß die Planung entsprechend überarbeitet werden.

Für uns als UWG-Fraktion könnte das durchaus bedeuten, dass wir den bisherigen Tennenplatz, wie anfänglich auch angedacht als Tennenplatz renovieren und in etwa bei der bisherigen Nutzungsauslastung bleiben. Auch über eine Renovierung (Verkleinerung) entsprechend der Sitzungsvorlage könnte nachgedacht werden, allerdings ohne zusätzliche Bebauung der Restfläche, um nicht neues Konfliktpotential zu schaffen.

Die mit der Sitzungsvorlage 49/2010 dargelegten Maßnahmen an der Paulusstraße und am Wulfkamp halten wir jedenfalls aus finanzieller Sicht nicht für vertretbar und letztlich auch nicht von Nöten.

Daher stimmt die UWG dem Beschlußvorschlag lt. Sitzungsvorlage so nicht zu.

Und um das schon jetzt vorsorglich zu sagen: Wenn der TUS Velen auf den Gedanken käme, den Rasenplatz an der Bahnhofsallee in einen Kunstrasenplatz umzuwandeln, was ja durchaus verständlich wäre, würde die UWG-Fraktion auch da nicht zustimmen.

Ein Kunstrasenplatz kann nach unserer Auffassung allenfalls dann in Erwägung gezogen werden, wenn ein völlig neuer Platz von Nöten wäre und/oder die Gemeinde großzügig über Finanzmittel verfügen könnte. Beides ist aber aus unserer Sicht zur Zeit nicht gegeben, auch wenn in der Öffentlichkeit wohl gelegentlich der Eindruck entstanden ist, dass die Gemeinde finanziell in Überfluss lebe.

Die gegenwärtige wirtschaftliche und finanzielle Gesamtsituation läßt nach unserer Auffassung eine solch kostspielige Maßnahme nicht zu.
Zahlreiche Städte und Gemeinden stehen doch jetzt schon am finanziellen Abgrund. Und die Botschaften aus Berlin und Düsseldorf geben wahrlich keinen Anlass zu Optimismus.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 23. Mai 2010 um 23:47 Uhr
 
Wahlbroschüre PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Martin Dirking   
Freitag, den 31. Juli 2009 um 13:34 Uhr


Verehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger in Velen + Ramsdorf !
Am Sonntag, den 30. August 2009 wurden u.a. der Gemeinderat und der Kreistag gewählt.
Unser Gemeinderat hat 26 Mitglieder plus hauptamtlicher Bürgermeister. 13 Mitglieder wurden
direkt gewählt, daher die 13 Wahlbezirke.
Weitere 13 Ratsmitglieder kamen über die Reservelisten der Parteien, Wählergemeinschaften
und Gruppierungen entsprechend ihrem Stimmenanteil in den Gemeinderat.


Ihre UWG Velen + Ramsdorf

Hier können Sie sich den Flyer ansehen.

Die Kandidaten für die 13 Wahlbezirke finden sie hier.

 

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 03. Dezember 2009 um 09:43 Uhr
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